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Umfrage > Palast abreißen

Berlin, 11. September 2006 - Soll der Palast der Republik abgerissen werden? So war die Frage.

Ein Blick ins Geschichtsbuch: Das berühmte Volkshaus machte am 23. April 1976 nach 32-monatiger Bauzeit auf. Gerne traf sich die Bevökerung in »Erichs Lampenladen«. 70 Mio. Besucher sollen es insgesamt gewesen sein.

1990 dekretierte die DDR-Volkskammer im Palast den Beitritt zur BRD. Kurz darauf kam die Schließung wegen »Asbestverseuchung«. Erst 1998 begann die Sanierung. 2003 beschloß der Bundestag den Abriß. Seit Februar 2006 wird das Gebäude »zurückgebaut«.

Geplant ist, daß nach »Zwischennutzung« in Form einer Grünfläche etwas Ähnliches wie das Berliner Stadtschloß wiederaufgebaut wird. Macht das Sinn? Oder wäre ein aufgemöbelter, vielleicht auch umgebauter PdR besser?

Palast der Republik, 30.3.2006
  2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18.

390 Surfer votierten zwischen Januar und September 2006. Eine überwältigende Mehrheit will mitnichten, daß der Palast abgerissen wird. Das komplette Ergebnistableau:

 Auswertung 
Soll der Palast der Republik abgerissen werden?
Antwort Prozent Stimmenzahl
Ja 24,6 % 96
Nein 73,1 % 285
Weiß nicht 2,3 % 9
 
 
»Architektonischer Lichtblick« // »Jetzt wollen sie in Berlin den halben Osten abreißen. Zugegeben, er ist nicht besonders schön, aber verglichen mit dem Monstrum am Funkturm, das sie Kongreßzentrum nennen, ist der Palast der Republik, den ich zu DDR-Zeiten schon aus Protest nicht betreten habe, ein architektonischer Lichtblick. Und öder als An der Urania oder am Ernst-Reuter-Platz sieht es am Alexanderplatz auch nicht aus. Wir werden doch mal fragen dürfen, warum sie mit dem Abreißen nicht bei sich anfangen.« Klaus Schlesinger: Von der Schwierigkeit, Westler zu werden, 1998.
 
Palast der Republik, 3.12.2008
 
»Berliner Aufreger« // »Der Palast der Republik zählte zu den Wahrzeichen Ostberlins. Zweifel am Abriß gibt es bis heute. Ungeachtet dessen haben die Bagger ihre Arbeit verrichtet.« Die 30 größten Berliner Aufreger, Patz 2: Palast der Republik Abriß, rbb.
 
»Offenes Volkshaus« // »Und was den Palast der Republik angeht: Vielleicht ist niemand von denen, die das entschieden haben, je in diesem Palast der Republik gewesen. Das war ein wirklich offenes Volkshaus, der große Saal war genial, er war für alles geeignet, eigentlich fehlt uns heute so ein Saal, wie er hier in der Mitte der Stadt war. Und die Foyers waren immer belebt. Man traf sich da. Wenn man das also Ballast der Republik getauft hat, dann gilt das wahrscheinlich eher für das, was jetzt kommt, das wird nämlich ein Ballast sein.« DLR, 22. März 2012.
 
 

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