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Best of Ostprodukt > Ostäpfel

Bildmotiv von DDR-Etikett
Das beste aller Ostprodukte, das ist der scheinbar so gewöhnliche Ostapfel. »An apple a day keeps the doctor away«, den Spruch kennt heute zwar jeder. Aber wer handelt danach?

Zu DDR-Zeiten machten Äpfel etwa die Hälfte des verzehrten Obstes aus. »Innerhalb des Obstaufkommens der DDR nimmt der Apfel die dominierende Stellung ein«, formulierte das Forschungsinstitut für Obst- und Gemüseverarbeitung. »Pflaumen, Kirschen und Beerenobst haben im Rahmen des Standardproduktionssortiments aus klimatischen, erntetechnischen und verwendungsspezifischen Gründen eine weitaus geringere Bedeutung.«

Die Obst-Verantwortlichen gerieten ins Schwärmen, wenn es um die Vorzüge des Apfels ging. Gab es noch eine andere Frucht, die so wohlschmeckend, erfrischend und vitaminreich war und sich dazu noch über das ganze Jahr frisch hielt?

Riesige Obstplantagen waren in der DDR für Äpfel reserviert. Jeder Bürger hatte gewissermaßen seinen eigenen Apfelbaum. Importe aus New Zealand oder South Africa - überflüssig. 1981 standen im Havelland 17 Mio. Apfelbäume. 17 Mio., das entsprach genau der Einwohnerzahl der DDR.

Von 10 000 Hektar, die noch 1990 im Havelland bepflanzt waren, blieben 2001 rund 3 000. »Eine Million Apfelbäume umsonst abgeholzt - Viele Obstbauern erhalten keine EG-Prämie« Diesen Artikel aus der Märkischen Allgemeinen Zeitung vom 28. März 1991 montierte Rolf Hochhuth in sein Doku-Drama Wessis in Weimar. Gleich die erste Szene heißt »Die Apfelbäume«. Sie zeigt wie die Ost-Schildbürger ihre Apfelplantagen rodeten, um dafür saftige Prämien zu kassieren.

Neue Bäume braucht das Havelland, BLZ, 10. September 2001 · Die Entwicklung des Gartenbaus im Havelland, PNN, 23. Okobber 2009 · Äpfel aus Ostdeutschlands größten Obstgärten: veos Vertriebsgesellschaft für Obst Dresden.

Bildmotiv von VEOS 2-kg-Apfeltüte

 
 

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