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Umfrage > Wessi-Frauchen-Blödsinn


Berlin, 20. Januar 2008 - Vor anderthalb Jahren kam das Buch heraus: Das Eva-Prinzip von Ex-Nachrichtensprecherin Eva Herman. Darin geißelt sie die Nachteile der Fremdbetreuung von Kleinkindern und kritisiert den »Drill der DDR-Krippen«.

Dazu verbreitete sich die stellvertretende Vorsitzende der Bundestagsfraktion Die Linke, Petra Pau: »Ich bin mehrfach gefragt worden, was ich zu der Ossi-Krippen-These von Eva Herman sage. Kein Kommentar. Denn ich bin keine PR-Managerin für Wessi-Frauchen-Blödsinn-Bücher.«

Stimmt das? Ist das »Eva-Prinzip« »Wessi-Frauchen-Blödsinn«? So lautete die Frage.

231 Stimmen gingen zwischen September 2006 und Januar 2008 ein. Klar überwiegt die Zustimmung zu Paus kurzer, aber wortgewaltiger Aussage. Das komplette Ergebnistableau:

 
 Auswertung 
Antwort Prozent Stimmenzahl
Ja 61,04 % 141
Nein 27,27 % 63
Weiß nicht 11,69 % 27
 

Vielleicht waren die DDR-Krippen nicht immer das Gelbe vom Ei, vielleicht ist es meist besser, daß das Kind die ersten drei Jahre bei der eigenen Mutter bleibt - die Geburtenziffer war in der DDR jedoch fast vorbildlich: 1980 1,94 Kinder pro Frau im Durchschnitt.

Nach der »Wende« kam dann ein Einbruch, wie er selbst zu Kriegszeiten nicht zu verzeichnen ist: die Geburtenziffer sackte 1993/94 auf den Tiefststand von 0,77 Kindern pro Frau. 2007 soll sie sich im Zuge der »Ost-West-Angleichung« bei 1,37 eingependelt haben - ein Desaster.

Denn die langfristige Reproduktion einer Bevölkerung erfordert eine Geburtenziffer von 2,1. Bei dieser entscheidenden Ziffer versagt die holde »Weiblichkeit« hüben wie drüben. Die höchste Geburtenziffern in Deutschland hat interessanterweise Sachsen.

 
 

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